Landesverband Schleswig Holstein
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Sa, 27.05.2017  
 
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Willkommen auf der Website der DPolG Schleswig-Holstein.


Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten nützliche Informationen über unsere Gewerkschaft, über unsere Arbeit und über die Leistungen unserer Gewerkschaft anbieten.

Aktuelle Nachrichten
Forderungen der DPolG zu arbeitszeitrechtlichen Kompensationsmaßnahmen für Schichtdienstleistende [15.05.2017]  

Um die gesundheitlichen Negativfolgen der Ableistung langjährigen Schichtdienstes abzumildern ist für diesen Personenkreis eine Entlastung bei der Arbeitszeit herbeizuführen.

Die DPolG sieht Notwendigkeiten, in erster Linie Kompensationen bei der wöchentlichen Arbeitszeit zu schaffen. Dort wird die Entlastung unmittelbar Wirkung entfalten, wo die Belastung entsteht.

Die DPolG fordert bei einer summarischen Belastung von 10 Jahren Schichtdienst und länger eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um 2 Stunden und ab summarisch  20 Jahren Schichtdienst eine Absenkung um 3,5 Stunden.

Die Grundforderung der DPolG ist, die besonders hohe Arbeitszeit für Beamte grundsätzlich wieder bei 38,5 Stunden/ Woche zu harmonisieren.

Für Polizeibeamtinnen und –beamte, die in Summe ihres Berufslebens mindestens 10 Jahre Schichtdienst versehen haben, würde sich dann die wöchentliche Arbeitszeit auf 36,5 Stunden reduzieren, ab 20 Jahren Schichtdienst auf 35 Stunden.

Der zu betrachtende Personenkreis sind diejenigen, die entweder Wechselschichtdienst (nach einem festen und hinterlegten Schichtrhythmus) oder Schichtdienst (z.B. in Pooldiensten) versehen.

Die Polizeibehörden prüfen im Zusammenwirken mit dem Landespolizeiamt, ob es Dienststellen mit anderen Dienstformen gibt, die eine vergleichbar hohe Belastung durch Nacht- und Wochenenddiensten haben (z.B. Schwerpunktdienststellen mit hohen Nachtdienstanteilen). Diese sollen dann dem Schichtdienst gleichgestellt werden.

Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist darauf hinzuwirken, dass langjährig Schichtdienstleistende von ihren Dienstvorgesetzten regelmäßig beraten und Möglichkeiten eines „gesünderen Dienstes“ aufgezeigt werden. Die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit soll vorhandene Belastungen reduzieren, aber kein Anreizsystem sein, trotz gesundheitlicher Probleme weiterhin Schichtdienst zu versehen.

Eine weitere Kompensation für Schichtdienstleistende ist eine besondere Regelung bei der Lebensarbeitszeit. Die Erhöhung der Lebensarbeitszeit für Polizeivollzugsbeamte war falsch. Das Pensionseintrittsalter von 60 Jahren muss in einem ersten Schritt bei denjenigen, die langjährig gesundheitlich belastende Dienste geleistet haben, abschlagsfrei festgeschrieben werden.

Regelungen über die freiwillige Verlängerung von Lebensarbeitszeit im Rahmen der individuellen Disposition bleiben hiervon natürlich unberührt.

Die schrittweise Umsetzung dieser Maßnahmen ist durch Mehreinstellungen für die Polizei und die Zuweisung des ausgebildeten Personals für den operativen Polizeidienst sicherzustellen.

Torsten Gronau

Landesvorsitzender


Fest mit der Polizei der DPolG S-H im Hotel Kieler Yachtclub ein großer Erfolg! [19.03.2017]  

Mit großem Erfolg feierte die DPolG Schleswig-Holstein am 18. März ihr traditionelles "Fest mit der Polizei" im Hotel Kieler Yachtclub.

Rund 200 Gäste aus Polizei, Politik und weiteren Freunden der Polizei aus Nah und Fern genossen bei guter Laune und abermals hervorragender musikalischer Unterhaltung durch die Band "Bella Musica" die Gastfreundschaft von DPolG und dem traditionsreichen sowie stilvollen Kieler Yachtclub.

Unter den Ehrengästen des Abends konnte der stellvertretende DPolG- Landesvorsitzende Frank Hesse unter anderem Innenminister Stefan Studt (SPD), Finanzministerin Monika Heinold (Bündnis 90/Die Grünen), den polizeipolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, den stellvertretenden Stadtpräsidenten der Stadt Kiel, Robert Vollborn (CDU), sowie den dbb-Landesbundvorsitzenden, Kai Tellkamp, begrüßen.

Bis in den frühen Sonntagmorgen wurde von begeistererten Gästen das  Tanzbein geschwungen.

Ein ausführlicher Bericht über das Fest erscheint in der Ausgabe 05/2017 des POLIZEISPIEGEL.

Thomas Nommensen
Stellvertretender Landesvorsitzender


Stellenbesetzungsverfahren auf dem Prüfstand [22.05.2017]  

Anlässlich der Hauptversammlung der dbb Landesfrauenvertretung wurden auch Stellenbesetzngsverfahren kritisch hinterfragt. Es erweist sich aus Sicht des dbb sh nicht nur als immer wieder problematisch, dass die relevanten Regelungen verstreut, komplex und häufig praxisfremd sind. Die dbb Frauen-vertretung kritisiert darüber hinaus, dass Beurteilungsverfahren häufig in einer mittelbaren Diskriminierung münden, weil sich Teilzeitbeschäftigung und Elternzeit oft negativ auswirken. Der dbb sh hat sich deshalb vorgenommen, im Rahmen einer Projektgruppe gemeinsam mit den Fachgewerkschaften Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Im Bild v.l.: Regina Heick (Vors. Landes-frauenvertretung), Kai Tellkamp (dbb Landesbundvorsitzender), Sabine Schumann (stv. Vors. Bundesfrauenvertretung)

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dbb befürchtet bröckelnden Rückhalt der Politik durch Beamte [03.05.2017]  

Der dbb sh hat heute eine Pressemitteilung mit dem folgenden Inhalt veröffentlicht: Die Parteien sollten vorsichtig sein mit voreiligen teuren Zusagen an Wählerinnen und Wähler. "Wir kennen das", so dbb Landesbundvorsitzender Kai Tellkamp. "Nachher sind die Kassen wieder leer und die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes werden wie so oft aif den Sankt Nimmerleinstag vertröstet". Genau das ist laut dbb jetzt aber gefährlicher denn je. Niemand würde verstehen, wenn trotz inzwischen wieder vorhandener Luft im Haushalt den Beamten weiter die Luft abgeschnürt wird.

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