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Eintracht Norderstedt: Eventuell muss Polizei solcherlei Einsätze bei Fußballspielen noch üben! [11.05.2009]  

In der laufenden Fußballregionalligasaison absolviert die zweite Mannschaft des HSV ihre sämtlichen Heimspiele im Stadion des Fußballvereins Eintracht Norderstedt im Edmund Plambeck Stadion in Norderstedt. Das Stadion wurde dafür von der Eintracht Norderstedt quasi an den HSV II untervermietet.
 
Sämtliche Fußballspiele des HSV II bedürfen dabei einer polizeilichen Begleitung in lageangepaßter Größenordnung. Mit der Einsatzführung an den Spieltagen ist regelmäßig das für das Stadtgebiet zuständige Polizerevier Norderstedt beauftragt. Personelle Unterstützung erfährt das Polizeirevier Norderstedt dabei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Polizeidienststellen aus dem Kreisen Segeberg und Pinneberg, der Diensthundestaffel der Polizeidriektion Bad Segeberg sowie von der Einsatzhundertschaft aus Eutin.

Am Karfreitag war es im Anschluss an das Spiel gegen Sachsen Leipzig anlässlich von Streitigkeiten zwischen Gästefans zu Ausschreitungen gekommen in deren Verlauf die Polizisten vor Ort angeriffen wurden. Ein Diensthundeführer erlit dabei eine Schnittverletzung am Arm, die ihm mit einem Messer beigefügt wurde. Auch einige Gästefans wurden dabei verletzt und mussten vor Ort bzw. ambulant im Krankenhaus ärztlich versorgt werden.

Zum Spiel des HSV II gegen Holstein Kiel am vergangenen Sonntag waren wieder einmal mehr als 100 Beamtinnen und Beamte der Polizei in Norderstedt im Einsatz.

In einer Pressekonferenz der Vereinsführung der Eintracht Norderstedt am Freitag vor diesem Spiel betonten Präsident und Vizepräsident, dass "trotz der gewalttägigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei nach dem Spiel gegen Sachsen Leipzig außer Frage steht, die Kooperation mit dem HSV möglichst fortzusetzen. Man sei zufrieden mit der Entwicklung. Es habe abgesehen vom Leipzig Spiel keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Und eventuell müsse, so der Vereinspräsident Reenald Koch, auch Norderstedts Polizei solcherlei Einsätze bei Fußballspielen noch üben."

Anlässlich dieser taktlosen Äußerung der Vereinsführung der Eintracht Norderstedt sieht sich der Kreisverband der DPolG aufgefordert, mit einem Leserbrief zu reagieren.

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