Landesverband Schleswig Holstein
Nach Ankündigung zu personellen Veränderungen an der Polizeispitze - DPolG nimmt Stellung -> Nachrichen /// Keine Tricks zur Verhinderung der Aufklärung der Rockeraffäre! -> Nachrichten /// DPolG im Gespräch mit Innenminister und Staatssekretär -> Nachrichten /// Forderungen der DPolG nach Sonderurlaub für G20-Einsatzkräfte erfüllt! -> Nachrichten ///Eskalation der Gewalt beim G20-Gipfeltreffen - DPolG verurteilt die Ausschreitungen scharf! -> Nachrichten ///Streit um die rechtliche Stellung der Polizeibeauftragten - Samiah El Samadoni wehrt sich -> Nachrichten /// Stellungnahme des DPolG-Landesvorstandes zur so genannten Rockeraffäre -> Nachrichten /// Polizeispiegel November 2017 online -> Polizeispiegel /// Forderungen der DPolG zu arbeitszeitrechtlichen Kompensationsmaßnahmen für Schichtdienstleistende -> Nachrichten
Mo, 20.11.2017  
 
  Startseite
  Nachrichten
  Downloads
  Wir über uns
  Ansprechpartner
  Leistungen
  Polizeispiegel
  Seminare
  Beitritt
  Links
  Kontakt
  Journalistenhotline

DPolG Stiftung
DPolG Service GmbH
dbb vorsorgewerk GmbH - Vorsorge, Versicherung, Finanzen
BB-Bank
Roland


Facebook



Nachrichten
Kreisverband Bad Segeberg: Eintrachts Vereinspräsident zeigt wenig Feingefühl [12.05.2009]  

Leserbrief


Artikel Norderstedter Zeitung vom 09.05.2009


Eintracht: Garstedter leiden nicht unter der Regionalliga


Es zeigt wenig Feingefühl gegenüber der Polizei, wenn der Vereinspräsident von Eintracht Norderstedt, Reenald Koch, darstellt, die Norderstedter Polizei müsse solcherlei Einsätze bei Fußballspielen „noch üben“.

Unsere Kolleginnen und Kollegen sind seit Wochen, Monaten und Jahren Wochenende für Wochenende neben ihrem Regeldienst durch Veranstaltungen, insbesondere auch Fußballspielen gebunden. Die Segeberger Einzeldiensthundertschaft rückt in allen Varianten regelmäßig aus und das viel häufiger als ursprünglich einmal geplant. Diese Kolleginnen und Kollegen, also auch die Norderstedter, begleiten nicht nur die Spiele des relativ harmlosen HSV II, sondern auch die von VFB Lübeck und Holstein Kiel. Das sind schon fast Regeldienste.

Dabei gilt es nicht nur die Sicherheit rund um die Stadien zu gewährleisten, nein man hat auch mit anschließenden Randalierern in den Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln zu tun. Das erfordert in der Regel einen hohen Kräfteansatz, den Herr Koch von seiner VIP-Loge kaum erkennen kann. Während seine Vereinskameraden ihren Spaß haben, entziehen wir die Kolleginnen und Kollegen bis zur Belastungsgrenze ihren Familien.

Und wie das Spiel gegen Leipzig gezeigt hat, riskieren sie sogar ihre Gesundheit und werden anschließend noch von Anzeigen überzogen – weil man ja so hart gegen die „Meute“ vorgegangen ist.

Es wäre ja noch zu ertragen, wenn man aus Lokalpatriotismus die Spiele des FC Norderstedt begleiten dürfte, das haben die Herrschaften aber nicht  auf die Reihe gebracht. Nein, man holt aus kommerziellen Gründen einen fremden Verein ins Stadion und das macht die Äußerungen von Herrn Koch noch pikanter.

Die DPolG stellt klar: Unsere Kolleginnen und Kollegen sind hervorragend ausgebildet und leisten Wochenende für Wochenende professionelle Arbeit. Nur kein Einsatz gleicht dem anderen – und Polizisten sind auch nur Menschen – auch wenn das nicht jeder respektiert!
 
Ernst Meißner

[zurück zur Übersicht]