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Posse ums Pfefferspray [13.12.2009]  

Das im Zuge der regelmäßigen Waffenrevision getauschte Pfefferspray soll ohne ausreichende Wirkung sein. Einen Anfangsverdacht ergab ein wirkungslos gebliebener Einsatz in Flensburg. Der Anfangsverdacht wurde gestützt durch die Erfahrungen einiger Kollegen, die einen Selbstversuch wagten und feststellten, dass die Wirkung des neuen Pfeffersprays tatsächlich deutlich geringer ausfällt als beim Vorgängermodell.

Diese Tatsache ist eine peinliche Panne, jedoch wurde nach Beobachtung der DPolG schnell und professionell reagiert.

Die ausgelieferten Pfeffersprays wurden eingesammelt und werden untersucht. Betrifft dieses Problem nur einige Margen der ausgelieferten Sprays oder handelt es sich um ein grundsätzliches Problem? Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die gerade eingesammelten Altsprays noch auf den Waffenkammern vorrätig waren und der Hersteller seine Produktgarantie verlängert hat, ist für die Sicherheit der Einsatzkräfte Vorsorge getroffen worden.

Ob nun, wie geschehen, eine breite Öffentlichkeitskampagne den Einsatzkräften hilfreich zur Seite steht, darf bezweifelt werden. Das polizeiliche Gegenüber könnte sich durch die Berichterstattung geradezu aufgefordert fühlen, die Wirkung des polizeilichen Einsatzmittels "Pfefferspray" auszuloten. Die Tatsache, dass die Polizeibeamten nunmehr wieder über das alte, hoch wirksame Pfefferspray verfügen, wurde mehr als Randnotiz verarbeitet.

Die DPolG fordert intern eine schonungslose Aufklärung, warum nicht hinreichend wirksames Pfefferspray ausgeliefert wurde. Verantwortlichkeiten sind intern zu klären und es ist im Zusammenwirken mit dem Hersteller darauf hinzuwirken, eine lückenlose Ausrüstung der Polizei mit hochwirksamen Pfefferspray zu garantieren.

 

Torsten Gronau

Stellv. Landesvorsitzender und Redakteur

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