Landesverband Schleswig Holstein
DPolG im Gespräch mit Innenminister und Staatssekretär -> Nachrichten /// Forderungen der DPolG nach Sonderurlaub für G20-Einsatzkräfte erfüllt! -> Nachrichten ///Eskalation der Gewalt beim G20-Gipfeltreffen - DPolG verurteilt die Ausschreitungen scharf! -> Nachrichten ///Streit um die rechtliche Stellung der Polizeibeauftragten - Samiah El Samadoni wehrt sich -> Nachrichten /// Stellungnahme des DPolG-Landesvorstandes zur so genannten Rockeraffäre -> Nachrichten /// Polizeispiegel Juni 2017 online -> Polizeispiegel /// Forderungen der DPolG zu arbeitszeitrechtlichen Kompensationsmaßnahmen für Schichtdienstleistende -> Nachrichten
So, 23.07.2017  
 
  Startseite
  Nachrichten
  Downloads
  Wir über uns
  Ansprechpartner
  Leistungen
  Polizeispiegel
  Seminare
  Beitritt
  Links
  Kontakt
  Journalistenhotline

DPolG Stiftung
DPolG Service GmbH
dbb vorsorgewerk GmbH - Vorsorge, Versicherung, Finanzen
BB-Bank
Roland


Facebook



Nachrichten
Streichkonzert [01.04.2010]  

Heute teilte Innenminister Klaus Schlie die seit Wochen in den Köpfen spukende Liste der zu streichenden Aufgaben vor.

Aufgaben, die mehr zur „Kür“ gehören, die wir uns aufgrund drastisch steigender Belastung nicht mehr leisten können, um unseren Kernaufgaben, Einsatz, Strafverfolgung und Präsenz noch wahrnehmen zu können.

Diese Liste umfasst:


- Auflösung der Polizei Big-Band
- Einstellung der Polizeishows in Kiel und Neumünster
- Reduzierung der Verkehrslehrertätigkeit in den Schulen
- Abgabe der Begleitung von Großraum- und Schwertransporten
- Abgabe der Behörde für Hafenanlagensicherheit
- Zentralisierung der polizeilichen Ausbildung
- Outsourcing im IT- Bereich
- Reduzierung der Freistellung nach dem BFQG
- Zusammenlegung von PBR und PAR
- Auflösung der Verkehrsunfalldienste Kiel und Lübeck
- Verzicht auf polizeiliche Unfallforschung
- Reduzierung des Bereichs Qualitätsmanagement
- Betrachtung des VÜD Neumünster
- Reduzierung des ärztlichen Dienstes
- Reduzierung der Öffentlichkeitsarbeit

Der Innenminister stellte klar, es geht nicht mehr um das ob – nur noch um das wie!

Die Liste steht nicht unbedingt im Einvernehmen mit den Behördenleitern, wurde mangels Alternativen jedoch mitgetragen.

Der Landesvorsitzende, Ernst Meißner, zeigte sich enttäuscht. „Die DPolG hatte einen mit Stellen hinterlegten Aufgabenabbau erwartet. Hier werden Stunden gesammelt (BFQG) oder Aufgaben anderen übertragen, die ohnehin schon hoch belastet sind (VÜD-VUD) an Reviere pp.“ Provokativ fügte er hinzu: „Die DPolG vermisst den Personenschutz auf der Liste. Hier würde die Politik ein Outsourcing hautnah zu spüren bekommen.“

Erstes Fazit der DPolG:
Der Ansatz ist richtig; einige Punkte gehören dort nicht hinein. Für eine Bewertung ist es noch zu früh. Näheres im nächsten Polizeispiegel.

Ernst Meißner

Landesvorsitzender

[zurück zur Übersicht]