Landesverband Schleswig Holstein
POLIZEISPIEGEL 05/2017 online -> Link Polizeispiegel /// Schleswiger Urteil zur Altersdiskriminierenden Besoldung -> Nachrichten /// Dienstpostenbewertung - DPolG fordert Neubewertung von Stellen /// Andockprodukt der ROLAND-Rechtsschutzversicherung für DPolG-Mitglieder -> Nachrichten + Downloads
Mo, 29.05.2017  
 
  Startseite
  Nachrichten
  Downloads
  Wir über uns
  Ansprechpartner
  Leistungen
  Polizeispiegel
  Seminare
  Beitritt
  Links
  Kontakt
  Journalistenhotline

DPolG Stiftung
DPolG Service GmbH
dbb vorsorgewerk GmbH - Vorsorge, Versicherung, Finanzen
BB-Bank
Roland


Facebook



Nachrichten
Einkommensrunde 2011: Land will Tarifabschluss zeit- und inhaltsgleich auf Beamte übertragen [16.03.2011]  

Es ist geschafft, und ein Erfolg für die DPolG, den dbb und die anderen Gewerkschaften, die sich für die Übernahme des Tarifabschlusses eingesetzt haben. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch den Mitgliedern, die sich seit Dezember 2010 an den Aktionen von dbb und Gewerkschaft beteiligt haben.

Das Tarifergebnis im öffentlichen Dienst aus der Einkommensrunde 2011 wird zeit- und inhaltsgleich auf Beamte, Anwärter und Versorgungsempfänger übertragen.

Das bedeutet:

  • Einmalzahlung in Höhe von 360 Euro
  • lineare Erhöhung von 1,5 Prozent zum 01.04.2011
  • lineare Erhöhung von 1,9 Prozent* zum 01.01.2012
  • plus Zahlung eines Sockelbetrag von 17 Euro ab dem 01.01.2012
  • Laufzeit 24 Monate bis zum 31.12.2012
Das hierzu erforderliche Gesetz soll nach Auskunft des Finanzministeriums Schleswig-Holstein bereits in Vorbereitung sein und dem Kabinett zeitnah vorgelegt werden.

Finanzminister Rainer Wiegard führte dazu aus, dass es sich angesichts der schwierigen finanziellen Lage des Landes bei dem vereinbarten Tarifabschluss um ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis handelt.

* 0,2 Prozentpunkte der linearen Erhöhung von 1,9 Prozent für 2012 wird das Land der gesetzlichen Versorgungsrücklage zuführen, so dass die spürbarer Erhöhung nur 1,7 Prozent beträgt.  Möglich wird das durch das Versorgungsrücklagengesetz. Dieses Gesetz war in den Jahren 2003-2010 ausgesetzt und soll ab 2012 bis 2017 wieder wirksam werden. Es führt dazu, dass bei jeder linearen Gehaltserhöhung eben diese 0,2 Prozentpunkte zur Rücklagenbildung abgezogen werden. Das Wiederaufleben des Versorgungsrücklagengesetzes wurde vom dbb bereits beim Versorgungsänderungsgesetz von 2001 abgelehnt.

Das Flugblatt zum Tarifergebnis wird im Downloadbereich der Homepage zum Herunterladen angeboten.

[zurück zur Übersicht]