Landesverband Schleswig Holstein
DPolG im Gespräch mit Innenminister und Staatssekretär -> Nachrichten /// Forderungen der DPolG nach Sonderurlaub für G20-Einsatzkräfte erfüllt! -> Nachrichten ///Eskalation der Gewalt beim G20-Gipfeltreffen - DPolG verurteilt die Ausschreitungen scharf! -> Nachrichten ///Streit um die rechtliche Stellung der Polizeibeauftragten - Samiah El Samadoni wehrt sich -> Nachrichten /// Stellungnahme des DPolG-Landesvorstandes zur so genannten Rockeraffäre -> Nachrichten /// Polizeispiegel September 2017 online -> Polizeispiegel /// Forderungen der DPolG zu arbeitszeitrechtlichen Kompensationsmaßnahmen für Schichtdienstleistende -> Nachrichten
Mo, 25.09.2017  
 
  Startseite
  Nachrichten
  Downloads
  Wir über uns
  Ansprechpartner
  Leistungen
  Polizeispiegel
  Seminare
  Beitritt
  Links
  Kontakt
  Journalistenhotline

DPolG Stiftung
DPolG Service GmbH
dbb vorsorgewerk GmbH - Vorsorge, Versicherung, Finanzen
BB-Bank
Roland


Facebook



Nachrichten
Problemfall Walther P 99Q? [10.08.2011]  

Im Laufe der letzten Woche wurde bekannt, dass es beim Einsatztraining mit der neuen Dienstwaffe Walther P99 Q zu einer erhöhten Hemmungsquote kommen soll. Das wurde an die Polizeiführung, die Personalvertretungen und die Berufsverbände gesteuert. Aus Sicht der DPolG wurde seitens des LPA sachgerecht und ohne zeitliche Verzögerung gehandelt.

Erste Untersuchungen ergaben, dass keine technischen Mängel ursächlich für die Hemmungen sind. Vielmehr scheint die Lösung des Problems im Training mit der neuen Dienstwaffe zu liegen. Aus Physikalischen Gründen ist für die Nachladefunktion der Waffe ein entsprechendes Gegenlager erforderlich.

Die DPolG fordert eine konsequente Umsetzung der bereits begonnenen Fehleranalyse unter Mitwirkung der örtlichen Einsatztrainingszentren. Bei der Eingewöhnung darf es keine haushalterischen Begrenzungen der Schusszahlen geben. Jeder Mitarbeiter muss so lange mit der neuen Dienstwaffe schießen können bis er sie sicher handhaben kann.

Leider wurden die auftretenden Einzelfälle auf bisher unbekanntem Wege an die Presse lanciert, die damit nicht durchgängig verantwortungsvoll umging. Die zum Teil reißerische Aufmachung führte zu einer steigenden Verunsicherung im Kollegenkreise und schadete dem öffentlichen Ansehen der Polizei.

Die DPolG wird das Thema kritisch weiterverfolgen und ist sich sicher, dass das LPA und die Einsatztrainer im Lande das Problem lösen werden.

Torsten Gronau
Landesvorsitzender

[zurück zur Übersicht]