Landesverband Schleswig Holstein
DPolG im Gespräch mit Innenminister und Staatssekretär -> Nachrichten /// Forderungen der DPolG nach Sonderurlaub für G20-Einsatzkräfte erfüllt! -> Nachrichten ///Eskalation der Gewalt beim G20-Gipfeltreffen - DPolG verurteilt die Ausschreitungen scharf! -> Nachrichten ///Streit um die rechtliche Stellung der Polizeibeauftragten - Samiah El Samadoni wehrt sich -> Nachrichten /// Stellungnahme des DPolG-Landesvorstandes zur so genannten Rockeraffäre -> Nachrichten /// Polizeispiegel Juni 2017 online -> Polizeispiegel /// Forderungen der DPolG zu arbeitszeitrechtlichen Kompensationsmaßnahmen für Schichtdienstleistende -> Nachrichten
So, 23.07.2017  
 
  Startseite
  Nachrichten
  Downloads
  Wir über uns
  Ansprechpartner
  Leistungen
  Polizeispiegel
  Seminare
  Beitritt
  Links
  Kontakt
  Journalistenhotline

DPolG Stiftung
DPolG Service GmbH
dbb vorsorgewerk GmbH - Vorsorge, Versicherung, Finanzen
BB-Bank
Roland


Facebook



Nachrichten
Chaos ErschwerniszulagenVO [20.01.2014]  

Nun ist sie „auf die Schnelle“ gegen alle Bedenken in Kraft getreten, die neue Erschwerniszulagenverordnung. In letzter Minute, zwischen den Feiertagen, wurde die Verordnung veröffentlicht und trat zum 1.1.2014 in Kraft. Vorbereitet war (mal wieder) niemand. Wie geht man jetzt mit der neuen Berechnungsgrundlage um? Nach einigem Hin und Her wurde entschieden, dass jeder einzelne Mitarbeiter mittels Vordruck beim Finanzverwaltungsamt von seiner Schichtzulage abgemeldet werden muss. Eine monatlich fortgezahlte Schichtzulage wird es für Polizeivollzugsbeamte nun nicht mehr geben, die Stunden DUZ werden spitz abgerechnet, wenn auch zu erhöhten Sätzen.

Die Einführung der neuen ErschwerniszulagenVO in die Praxis war das Gegenteil von professionell.

Inhaltlich ist die VO umstritten. Die DPolG hat sich im Stellungnahmeverfahren deutlich ablehnend geäußert (Stellungnahme der DPolG unter Downloads nachzulesen). Offenbar hatte der Entwurf mächtige Fürsprecher, die so mehr Gerechtigkeit ins System bringen wollen. Komisch nur, dass alle anderen Verwaltungen am bisherigen System festhalten.

Es wird zu prüfen sein, ob es rechtlich haltbar ist, die Schichtzulage für Polizeivollzugsbeamte nicht fortzuzahlen in den Fällen von Urlaub, Krankheit, Fortbildung während alle anderen schichtdienstleistenden Beamten eine Fortzahlung erhalten. Die grundsätzliche Gesundheitsschädigung von Schichtdienst währt auch in diesen Zeiten fort.

Derzeit gehen bei der DPolG vermehrt Rückmeldungen von Kolleginnen und Kollegen ein, die beklagen, dass sie künftig mit der neuen Zulage finanziell schlechter gestellt sind.

Für die DPolG sind unterschiedliche Vergütungssysteme für Schichtdienst nicht tragbar, sie führen nur zu Ungerechtigkeiten und Neiddebatten. Ohne zusätzliches Geld in die Vergütung Dienst zu ungünstigen Zeiten zu bringen, also die Sätze signifikant zu erhöhen, ist die Verwendung des Wortes „gerecht“ alleine eine Verhöhnung.

[zurück zur Übersicht]