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Sa, 18.11.2017  
 
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Innenminister reagiert beim Thema Erschwerniszulagen - angekündigte Erhöhung ist enttäuschend! [31.10.2014]  

Nachdem sich der neue Innenminister, Stefan Studt (SPD), wiederholt zu der von seinem Amtsvorgänger, Andreas Breitner, fest versprochenen deutlichen Erhöhung der Erschwerniszulagen (DzuZ) nicht oder nur ausweichend eingelassen hat (wir berichteten), ließ er am 30. Oktober 2014 nun doch die Katze aus dem Sack: 

In einem "ersten Schritt" will man die Nachtdienstzuschläge an die bisher für Wochenend- und Feiertagsdienste gezahlten angleichen. Das heißt nicht mehr, als dass es für die Kolleginnen und Kollegen die Nachtdienst machen, eine Erhöhung des Zuschlages pro Stunde um lediglich 65 Cent, also von 2,50 Euro auf 3,15 Euro, geben soll.

Wer also im regulären Wechselschichtdienst tätig ist (und nur die soll die Erhöhung ja betreffen) darf nach Berechnungen der DPolG mit einem monatlichen Mehr auf dem Lohnzettel von gerade mal etwas mehr als 30,- Euro rechnen.

Für die DPolG ist die angekündigte Erhöhung der Erschwerniszulagen angesichts der in anderen Branchen gezahlten Nachtzuschläge und der Tatsache, dass die letzte Erhöhung annähernd 20 Jahre her ist, völlig unzureichend und sehr enttäuschend!

Eine deutliche Erhöhung sieht jedenfalls ganz anders aus. Wenn das das Ergebnis der Verhandlungen von Innenminister Studt mit Finanzministerin Heinold (Bündnis 90/Die Grünen) ist, kann man es nur als außerordentlich mager bezeichnen!

Einmal mehr scheint die Landesregierung unter Ministerpräsident Torsten Albig die Landesbeamten mit "Almosen" abspeisen zu wollen.  

Es bleibt bei der schon lange feststehenden Forderung der DPolG: Weniger als 5,- Euro Zuschlag pro Stunde für Nacht-, Feiertags- und Wochenenddienste sollten es keinesfalls sein.

Auch über dieses Thema wird beim Landesdelegiertentag der DPolG am 03. November 2014 in Kiel mit dem dort anwesenden Innenminister zu reden sein.

Thomas Nommensen

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