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Polizeigewerkschaft erneuert Kritik an Großer Koalition in Kiel [30.11.2006]  

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat die Besoldungs- und Beförderungspraxis der schleswig-holsteinischen Landesregierung scharf kritisiert. "Wir haben hier im Norden die schlimmste Situation für die Polizei", sagte der Bundesvorsitzende Wolfgang Speck am Rande eines Landesdelegiertentages am Dienstag in Kiel.

Die Beamten seien in Schleswig-Holstein ebenso hoch belastet wie in anderen Ländern, "aber Bezahlung und Beförderung fallen erheblich schlechter aus." Hintergrund sind vor allem die geplante weitgehende Streichung des Weihnachtsgeldes, die bereits geltende Verlängerung der Arbeitszeit und Mittelkürzungen im Krankheitsfall.

Landesregierung hat Vertrauen der Polizisten missbraucht"

"Gemessen an den letzten zehn Jahren hinken wir um etwa 20 Prozent hinter der allgemeinen Einkommensentwicklung hinterher", sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Ernst Meißner. Das Vertrauen der Polizisten in ihren Dienstherrn habe dieser schmählich missbraucht.

Meißner warnte angesichts dessen vor einem schleichenden Motivationsverlust auf Seiten der Beamten. Der Bundesvorsitzende Speck beklagte auch, dass bei Großveranstaltungen Millionen verdient und der Polizei ohne Weiteres die Sicherheit aufgebürdet werde. "Zumindest sollten Teilkosten dem Veranstalter in Rechnung gestellt werden."

Quelle: www1.ndr.dendr_pages_std/0,2570,OID3401838_REF_SIX7_ETI1,00.html vom 28.11.2006

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