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Staatssekretär Lorenz: Keine REKO IV [20.03.2008]  

Vor dem Hintergrund des wachsenden Drucks aus der Politik auf unsere Personalressourcen soll die Polizei nun versuchen, Aufgaben und Personal mit eigenen Kräften zu optimieren, um mit dem vorhandenen Personal die wachsenden Aufgaben erfüllen zu können.

Aus diesem Grunde wird einmal mehr eine Projektgruppe installiert, um das vom Landtag geforderte Ergebnis bis zum 31.12.2008 abliefen zu können. Insbesondere sollen die Bereiche Kriminalitätsbekämpfung, Aus- und Fortbildung weil bisher übergangen, betrachtet werden.

Wie auch die Organisation unterhalb der PD, in einem fließenden Organisationsprozess unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten. Natürlich werden Standards vom LPA erarbeitet.

Der Abteilungsleiter, Herr Lüdders, machte deutlich, dass am 01.01.2009 nicht plötzlich die Schalter herumgelegt werden oder sich gar Automatismen entwickeln. Ab dann findet eine Zielentwicklung statt. Natürlich wird die interne Öffentlichkeit hergestellt und so transparent wie möglich gearbeitet.

Unsere Warnungen, dass die Polizistinnen und Polizisten in diesem Lande zurzeit genug von Projekten und Umorganisationen haben, insbesondere vor dem Hintergrund der Gehaltskürzungen, wurden genau so ernst entgegengenommen, wie der Hinweis, dass die Glaubwürdigkeit der Führung auf dem Spiel steht.

„Ob gerechtfertigt oder nicht, der Spielraum ist sehr eng geworden“, erklärte der Landesvorsitzende Ernst Meißner. „Man sollte auch die Fehlentwicklungen aus der REKO II reparieren, das wäre zumindest für die Fläche schon ein großer Schritt“, schlug der DPolG-Landesvorsitzende vor.

Dieses sollte ein erster Hinweis zur Entwicklung sein.

Der Landesvorstand wird sich noch positionieren.

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